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Al Jarreau - Vorbemerkungen

Die folgenden Seiten über Al Jarreau sind Teile meiner Zulassungsarbeit für das erste Staatsexamen an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart mit dem Titel "Al Jarreau - Studien zu seiner Entwicklung vom Jazz- zum Popinterpreten".
Die folgenden Seiten beschränken sich auf die ersten, allgemeinen Kapitel der Arbeit. Wer die ganze Arbeit, inklusive der Analysen und Notenbeispiele lesen will, kann sie entweder bei www.hausarbeiten.de als pdf-Datei downloaden (kostenpflichtig) oder als gedrucktes Buch im online-Handel erwerben, z.B. bei www.amazon.de. Außerdem ist die Arbeit an der Musikhochschule Stuttgart und am Jazz-Institut Darmstadt einzusehen.
Als Al Jarreau vor gut zwanzig Jahren mit seiner sensationellen Europatournee seine Karriere begann, waren vor allem die Jazzfans begeistert. Zu mitreißend war es gewesen, was der damals siebenunddreißigjährige schwarze Sänger auf der Bühne veranstaltet hatte. Seine Technik, die Stimme in immer neuen Klangfarben zu präsentieren, perkussive Effekte, Improvisationen mit Text- oder scat-Silben und die außergewöhnliche Ausstrahlung; das alles begeisterte Kritiker wie Publikum.
Heute ist vieles davon verblasst. Beim Anhören seiner neueren Platten kann man unschwer feststellen, dass sich der Schwerpunkt verlagert hat. Die Improvisation und die musikalische Spontaneität sind in den Hintergrund getreten. Die Musik ist stromlinienförmiger geworden, dem aktuellen Pop-Tagessound angepasst. Er ist sich dessen auch bewusst, wie seine Äußerungen in verschiedenen Interviews zeigen. Dennoch steht bei seinen Produktionen - egal in welchem Musikstil er sich gerade aufhält - Qualität im Vordergrund. Das lässt sich nicht nur an den Besetzungslisten seiner Platten ablesen, das hört man ganz einfach.
Grund genug, sich aus heutiger Sicht mit der Person Al Jarreau und seiner Musik, vor allem aber mit seiner musikalischen Entwicklung und den Gründen dafür zu beschäftigen.

©1999 by Jochen Scheytt
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